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Zukunftsfähiges Schleswig-Holstein - Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung e.V.

Unser gemeinnütziger Verein wurde am 19. Februar 1997 gegründet. Er vereint Mitglieder aus den Bereichen Bildung, Kultur, Natur und Umwelt, Politik, Soziales, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Die vielfältigen Kompetenzen unserer Mitglieder bilden die Grundlage unserer Gestaltungskraft und kennzeichnen unsere Gestaltungsqualität! Der Verein Zukunft-SH hat seitdem eine Netzwerkarbeit mit allen gesellschaftlichen Gruppierungen aufgebaut.

Wer sind wir?
Wir sind NetzwerkerInnen, die sich für ein zukunftsfähiges Schleswig-Holstein einsetzen.

Welche Ziele verfolgen wir?
Wir setzen uns für den Erhalt der natürlichen Grundlagen des Lebens ein.

Was tun wir?
Wir fördern die Bildung für nachhaltige Entwicklung in Schleswig-Holstein.

Machen Sie mit!
Nutzen Sie die Chance, Bildungsarbeit für nachhaltige Entwicklung in Schleswig-Holstein aktiv und innovativ mitzugestalten!

Unterstützen Sie uns!
Fördern Sie unsere Netzwerkarbeit!

Sonderpreis beim BUW I

 

 

     Verleihung des BUW- Sonderpreis in der Kieler Kunsthalle

Der Zukunftsverein unterstützt den Bundes-Umwelt-Wettbewerb seit Jahren mit einem Sonderpreis in Höhe von 500 Euro für TeilnehmerInnen aus Schleswig-Holstein. Außerdem erhalten die Preisträgerinnen die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Seminar des „Bildungszentrums für

Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein“. 2017 wurde der BUW Sonderpreis an drei junge Schülerinnen aus Schleswig-Holstein vergeben. Die Vorstandsmitglieder Heide Trinks, Hermann Schultz und Wolfgang Vogel überreichten den Preis am 16. September 2017 bei der BUW-Veranstaltung in Kiel persönlich an Vesna Dittmer, Stella-Marie Groß und Marlene Michaelis. Die drei Schülerinnen hatten im Rahmen des Green Screen-Naturfilmcamps im Multimar Wattforum in Tönning einen Film mit dem Titel „Der künstliche Tod“ zum Thema Verschmutzung der Meere mit Plastik gedreht und damit auch einen inhaltlichen Schwerpunkt der Bildungsarbeit für nachhaltige Entwicklung des Zukunftsvereins angesprochen.

 

Zum Projekt: „ Der künstliche Tod“

 

Die Umweltverschmutzung durch Plastik, besonders in Gewässern, ist in den vergangenen Jahren drastisch angestiegen. Ziel des Projektes ist es, ökologische Zusammenhänge von Gesellschaft, Wirtschaft und dem Ökosystem Nordsee am Beispiel der Verschmutzung des Meeres durch Mikroplastik zu zeigen. Mit ihrem Film „Der künstliche Tod“, wollen Vesna Dittmer, Stella-Marie Groß und Marlene Michaelis die Zuschauer beim Thema Plastikkonsum zum Nachdenken und letztendlich zum nachhaltigen Handeln anregen. Sie haben Experten befragt, die sich in verschiedenster Weise mit Plastik im Meer und seinen Auswirkungen auf die Umwelt befassen. Sie haben Exkursionen durchgeführt, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. Zusätzlich hierzu eigneten sie sich durch das Mikroskopieren von Plastikpartikeln und Plastikfasern sowie durch den Vergleich eigener Beobachtungen mit Expertenstudien das notwendige Wissen an. Dabei haben sie schnell den Ernst der Lage, Ursachen und Zusammenhänge erkannt, fühlen sich tief betroffen und suchen dann gezielt nach einem Weg, um mit ihren Mitteln einen Beitrag zur Behebung des Problems zu leisten. Insgesamt beeindrucken sie mit einem überaus bemerkenswerten Engagement, mit dem sie an diese Thematik herangehen. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist ein 20-minütiger Filmbeitrag mit dem Anliegen, Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Bürgerinnen und Bürger für die Problematik des Plastikmülls zu sensibilisieren und gleichzeitig auch Lösungsvorschläge zu unterbreiten.

 

Die drei Schülerinnen belassen es jedoch nicht bei der einmaligen Vorführung ihres Films, sondern sind systematisch vorgegangen, ihren Film und ihre Erkenntnisse sowohl einer breiteren Öffentlichkeit als auch in Schulen ihrer Heimatstadt publik zu machen und zugleich Aktionen zu starten, die eine nachhaltige Vermeidung von Plastik anregen sollen. Für ihre herausragenden Leistungen und ihr großartiges Engagement wurde das Projekt hochverdienter Weise mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

 

FÖJ 2017/2018

 

Hallo,

 Emmelie Weiß, Dana Axen, Josie Moer (FÖJ- und ÖBFD-lerinnen)

 

ich bin Dana Axen, die Nachfolgerin von Raphaela Vana, und mache bis Sommer 2018 mein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Verein Zukunftsfähiges Schleswig- Holstein - Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung e.V. Mein Arbeitsplatz ist im Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein. Dort arbeite ich mit zwei anderen Freiwilligen zusammen, von denen eine ebenfalls ein Freiwilliges Ökologisches Jahr und die andere einen Ökologischen Bundesfreiwilligendienst macht. Ich werde versuchen, dem guten Vorbild meiner Vorgängerin gerecht zu werden und freue mich schon sehr auf die Arbeit im Verein. Außerdem werde ich mich bemühen, die Internetseite, genauso wie sie, immer auf dem aktuellen Stand zu halten.

 

Ursprünglich komme ich aus Flensburg und bin 18 Jahre alt. Ich lasse mich  schnell für unterschiedliche Themen im Bereich des Natur- und Umweltschutzes begeistern und hoffe, dieses Jahr noch Einiges dazu zu lernen. Aus diesem Grund und, um selbständig zu werden, aber auch, um mir hinsichtlich meiner Zukunft sicherer zu werden, möchte ich dieses Freiwillige Ökologische Jahr machen. Besonderes Interesse habe ich an der Arbeit mit Kindern in Kindergärten und Schulen, für die wir momentan zu dritt ein Projekt zum Thema Plastik und eines zum Thema Papier planen. Dabei soll es vor allem darum gehen, das Bewusstsein für diese Stoffe, deren Herstellung und die Bedeutung des nachhaltigen Umgangs zu wecken. Dazu wollen wir mit den Kindern zum Beispiel aus alten Zeitungen Papier herstellen.

 

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