Zukunftsfähiges Schleswig-Holstein - Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung e.V.
Unser gemeinnütziger Verein wurde am 19. Februar 1997 gegründet. Er vereint Mitglieder aus den Bereichen Bildung, Kultur, Natur und Umwelt, Politik, Soziales, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Die vielfältigen Kompetenzen unserer Mitglieder bilden die Grundlage unserer Gestaltungskraft und kennzeichnen unsere Gestaltungsqualität! Der Verein Zukunft-SH hat seitdem eine Netzwerkarbeit mit allen gesellschaftlichen Gruppierungen aufgebaut.
Wer sind wir?
Wir sind NetzwerkerInnen, die sich für ein zukunftsfähiges Schleswig-Holstein einsetzen.
Welche Ziele verfolgen wir?
Wir setzen uns für den Erhalt der natürlichen Grundlagen des Lebens ein.
Was tun wir?
Wir fördern die Bildung für nachhaltige Entwicklung in Schleswig-Holstein.
Machen Sie mit!
Nutzen Sie die Chance, Bildungsarbeit für nachhaltige Entwicklung in Schleswig-Holstein aktiv und innovativ mitzugestalten!
Unterstützen Sie uns!
Fördern Sie unsere Netzwerkarbeit!
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Nachhaltige Projekte von Schüler:innen-Gruppen ausgezeichnet!
Der Verein Zukunftsfähiges Schleswig-Holstein - Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung e.V. (Zukunftsverein) hat am Mittwoch, den 03.06.2026 im Geographischen Institut der Christian-Albrechts-Universität Kiel die diesjährigen Zukunftspreise verliehen.
Der Wettbewerb wird seit 2015 gemeinsam vom Verein Zukunftsfähiges Schleswig-Holstein - Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung e.V. und der Arbeitsgruppe Didaktik des Geographischen Instituts der CAU Kiel durchgeführt. Er wird von der Brunsbüttel Ports GmbH gesponsert.
Ausgezeichnet wurden Schüler:innen-Gruppen von diesen Schulen: Gemeinschaftsschule Probstei in Schönberg, Friedrich-Schiller-Gymnasium Preetz, Altes Gymnasium Flensburg, Hahnheid-Schule Trittau und Gymnasium Altenholz.

Mit dem 1. Preis, dotiert mit 1.000,- €, wurde das Projekt
„Bewußtseinsschaffung für die Nachhaltigkeitsziele als SDGBotschafter:innen“
der Gemeinschaftsschule Probstei in Schönberg mit den beteiligten Schüler:innen Tessa Braun, Svea Jörgensen, Skrollan Schüler, Arvid Ulrich und Hannes Lamp-Greve ausgezeichnet. Betreuerin: Greta Oschmann.
Von der Gruppe wurde an der GSP Schönberg eine Initiative zur Erzielung von mehr Aufmerksamkeit für die 17 Ziele der nachhaltigen Entwicklung der Vereinten Nationen (17 SDG = Sustainable Development Goals) ins Leben gerufen.
Mittlerweile engagieren sich 18 Schüler*innen aus den Jahrgangsstufen 10-12 als sogenannte „SDGBotschafter:innen“.
In der Visionsphase wurden die SDG auf die Lebenswirklichkeiten der Schüler*innen heruntergebrochen und eineFokussierung auf die für sie bedeutenden SDG vorgenommen; d. h. die Ziele „Gesundheit und Wohlergehen“, „Geschlechter-Gleichheit“, „Weniger Ungleichheit“ (Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern), „Maßnahmen zum Klimaschutz“ und „Leben an Land“ stehen in ihrer Arbeit im Mittelpunkt.
Unter diesen Zielen erarbeiteten die Projektteilnehmenden, was sie an der jetzigen Situation stört und wie sie Veränderungen erreichen können. Daraus entstandene Projektideen sind z. B. ein 4-wöchiger Energiesparwettbewerb für die Klassen der 5.-10. Jahrgangsstufe, der Druck von SDG-Pullovern für die
Botschafter*innen, die dauerhafte Visualisierung der SDG-Ziele in Form von SDG-Trittplatten, die Teilnahme am Stadtradeln-Wettbewerb und der Entscheid zur Teilnahme am Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.
Die Jury zeigt sich beeindruckt von der Durchdringung der komplexen Materie der SDG, die Fokussierung auf SDG, welche die Schüler*innen für sich und ihre Schule als relevant empfinden und die praxisnahe, innovative und attraktive Herangehensweise zur Umsetzung von Projekten, für die sie schnell weitere Mitstreiter*innen gewinnen konnten: „Eine beeindruckende Befassung in der Tiefe mit dieser komplexen Thematik und ein praxisorientiertes kluges Vorgehen zeichnet diese Arbeit aus“, so die Jury in ihrem Fazit.
Der 2. Preis, dotiert mit 600€ erhielten in diesem Jahr zu gleichen Teilen (je 300€) zwei Projekte:

Das Projekt „Glean to Clean“ erarbeiteten die Schüler*innen Charlotte Helbach, Desirée-Fabienne Kraft und Lea Nannen vom Friedrich-Schiller-Gymnasium Preetz , Lehrerin: Johanna Boysen.
Die Gruppe beschäftigte sich mit einem Alltagsthema, das immer noch zu wenig Aufmerksamkeit bekommt: der Verschmutzung des städtischen Raums durch achtloses Wegwerfen von Abfall, insbesondere von Plastikmüll und Zigarettenkippen.
Dies wurde in einem fachlichen Teil allgemein verständlich dargestellt. Ein besonderer Fokus wurde auf die Auswirkungen des Mülls auf Tiere und Gewässer gelegt. Sehr schön ist es der Gruppe gelungen, den Schritt in die Praxis zu gehen. Ein Konzept zur Motivation der Bevölkerung und zur Öffentlichkeitsarbeit in Sozialen Medien wurde erarbeitet und umgesetzt. Der erste Müllsammelaktionstag in Preetz wurde erfolgreich durchgeführt und ausgewertet. Daraus wurden Rückschlüsse gezogen, wie die weiteren monatlich geplanten Sammelaktionen optimiert werden können. Weitere Aktivitäten wie eine Interaktive Karte von Müllhotspots und die Zusammenarbeit mit Jugendgruppen erweitern das Projekt in Zukunft.

Das Projekt „Mission Flussrettung!“ der Schüler*innen: Emma Brugger, Ida Härtel, Lia Pajovic und Laila Richter von Altes Gymnasium Flensburg, Lehrerin: Sarah Lena Kuhn, erhielt ebenfalls einen 2. Preis.
Die Gruppe schildert zunächst sehr eindrücklich den Zustand der kleinen Bäche und Flüsse in Norddeutschland, die bis Mitte des 20. Jahrhunderts häufig verrohrt und/oder begradigt wurden. Sie zeigen die Notwendigkeit auf, einen guten ökologischen Zustand der Fließgewässer wiederherzustellen und zeigen, wie auch kleine Maßnahmen einen Beitrag zur Renaturierung und Verbesserung der Artenvielfalt leisten können.
Mit einem Video dokumentieren sie anschaulich ihr erworbenes Wissen über die Ökologie der Fließgewässer ebenso wie über praktische Maßnahmen, und tragen damit dazu bei, das Bewusstsein für den Schutz von Fließgewässern unter Jugendlichen zu stärken.
Der 3. Preis, dotiert mit 400€, erhalten mehrere Gruppen der Hahnheid-Schule Trittau. Der Preis wird von der Jury an einem gesonderten Termin vor Ort in Trittau übergeben.

Dieses Jahr wurde zusätzlich ein Sonderpreis von 100€ für das Projekt „Building Bridges to New Connections Kolding – Altenholz“ vom Gymnasium Altenholz vergeben. Ida Blinn und Ole Schenzer und ihre Lehrerin Katharina Magnus freuten sich darüber zusammen mit Mille Stjernholm und Christian Bloch und ihrem Lehrer Max Johannsen von der Lyshojskolen in Kolding.
Initiiert und finanziert durch das INTERREG-Programm "Building Bridges" konnten 48 Jugendliche aus Dänemark und Schleswig-Holstein (die o. g. vier Schüler*innen sind die gewählten Vertreter der beiden Klassen) auf verschiedenen Wegen Kontakt aufnehmen, sich austauschen und dabei viele neue Erkenntnisse über sich und die jeweils andere Seite der Grenze erfahren. Der Wert einer engen, friedlichen und demokratischen Zusammenarbeit, ganz im Sinne von SDG 16 und 17, wurde mit Blick auf die gemeinsame Grenzgeschichte vielfältig erarbeitet und kreativ weitergedacht. Alle Beteiligten der beiden Klassen haben sich von Vornherein den verschiedenen Ideen offen und neugierig gegenüber gezeigt, sich aktiv und kreativ eingebracht, Kompromisse ausgehandelt und ausgehalten und ihren eigenen Teil zum Gelingen des Gesamtprojekts beigetragen. Die Jury ist beeindruckt, wie intensiv 13/14-Jährige
sich mit der Grenzgeschichte auseinandersetzen und ein gegenseitiges Verstehen erarbeitet wurde (überwiegend in englischer Sprache) und mit welcher inhaltlichen Themensetzung die „Zukunftsfähigkeit“ mit Leben gefüllt wurde.
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- Geschrieben von Admin
Der Landesschüler:innenwettbewerb 2026 beginnt!
Ihr könnt loslegen mit guten Ideen für ein nachhaltiges Schleswig-Holstein.
Weitere Informationen findet ihr im hier
